Interessantes zu E-Zigaretten

Eine E-Zigarette, auch unter dem Namen Vaporizer bekannt, ist ein kleines Gerät, das Rauchen nachsimuliert. Dabei wird eine Flüssigkeit (Liquid) eingeatmet und ein Nassdampf wieder ausgeatmet. Im Gegensatz zur richtigen Zigarette wird jedoch keine Verbrennung erzeugt. Dies ist ein Grund dafür, weshalb einige Gesundheitsämter das Dampfen als weniger schädlich einstufen. Schaut man sich die Umsätze an, die in den letzten Jahren erzielt wurden, wird deutlich, warum das Angebot und die Nachfrage kontinuierlich ansteigen. So wurde allein nur im Jahre 2013 ein globaler Gewinn von 2,5 Milliarden Dollar erreicht.

Funktion und Bauweise

Die E-Zigarette besteht aus sechs wesentlichen Bestandteilen. Diese sind ein Mundstück, ein Liquidtank, ein Verdampfer, ein Mikroprozessor, ein Akkuträger und ein Anschluss für das Ladekabel. Mundstück, Liquidtank und Verdampfer bilden dabei eine Einheit und werden zusammen Clearomizer genannt. Über sie findet der eigentliche Prozess statt. Über das Mundstück oder Drip Tip wird konsumiert. Er ist austauschbar und man findet es in verschiedenen Designs. Durch das Mundstück wird die Flüssigkeit in Bewegung gebracht und ausgedampft. Die Flüssigkeit befindet sich in einem vorgesehenen Tank und wird in Milliliter gemessen. Ein Milliliter Flüssigkeit entspricht ungefähr derselben Menge wie etwa sechs bis acht Tabakzigaretten. Demnach dürfte man bei normalem Verbrauch locker mit einem Liquid über den Tag kommen. Inhaltsstoffe sind Wasser, eine Nikotinbase, Aroma und Propylenglycol (PG) oder pflanzliches Glycerin (VG). Propylenglycol oder pflanzliches Glycerin sind allerdings die Hauptbestandteile, die den Geschmack bestimmen. Vor dem Tank sitzt dann der Verdampferkopf. Er trägt ebenso zur Entwicklung des Geschmacks bei. Die Technik dahinter sorgt für einen kühlen oder warmen Dampf, je nachdem welcher Kopf verwendet wird. Der Unterschied liegt in der Geschmacksintensität, denn mit zunehmender Wärme nimmt gleichzeitig auch der Geschmack zu. Mikroprozessor, Akkuträger und Anschluss für Ladekabel bilden als Nächstes die zweite wichtige Einheit. Gerade beim Akkuträger gibt es fest integrierte und herausnehmbare Varianten. Gemessen wird die Leistung hierbei in Ampere. Das bedeutet im Umkehrschluss, je mehr Ampere der Akku hat, desto länger kann die E-Zigarette benutzt werden. Wer also viel dampfen möchte, benötigt entsprechend einen Akku mit mehr Ampere.

E-Zigaretten kaufen

E-Zigaretten kann man heute stationär in einem E Zigaretten Shop oder digital kaufen. Meist verfügen die stationären Läden selbst über eine eigene Homepage. Vor allem online sind das Sortiment und die Vielfalt riesig. Besonders bei den Geschmacksrichtungen fällt es schwer, sich zu entscheiden. Einige Anbieter haben dies erkannt und bieten deshalb den Service, diese selbst zusammenzustellen. Darüber hinaus sind solche Shops ein professioneller Ansprechpartner für alle Fragen rund um die E-Zigarette. Sie kennen ebenfalls die weltweiten Neuheiten und durch sie können sogar neuste Trends aus Übersee einfach importiert werden. Ebenfalls kann man vor Ort oft gute Schnäppchen machen, da wöchentlich ständig reduzierte Ware angeboten wird. Mittlerweile findet man derartige Geschäfte in jeder Großstadt.