Der richtige Umgang mit der Mundschutzmaske

Mundschutzmasken stellen mittlerweile ein Alltagsgegenstand dar. Der Bedarf nach ihnen ist groß. Auf dem Markt gibt es unterschiedliche Arten von Mundschutzmasken. Man unterscheidet dabei klassischerweise zwischen zwei Arten von Masken. Zum einen gibt es die klassischen Mundnasenmasken. Bei diesen ist der Mund und die Nase von der Maske bedeckt. Solche Masken werden auch als chirurgische Masken bezeichnet, da sie grundsätzlich von Chirurgen bei Operationen verwendet werden. Die Masken zeichnen sich durch einen etwas lockeren Sitz aus. Sie ermöglichen es dem Verwender der Maske, noch relativ bequem zu atmen. Dies geht allerdings zulasten der eigenen Sicherheit. So gewährleisten die klassischen Mundnasenmasken nur einen eingeschränkten Schutz des Trägers. Zugleich schützen solchen Masken die Mitmenschen vor der eigenen Ausatemluft. Mehr Eigenschutz gewährleisten die sogenannten FPP Masken. Hierbei handelt es sich um Masken, die deutlich enger um die Nase und um den Mund liegen. Allerdings fällt es vielen Menschen bei solchen Masken schwer unangestrengt zu atmen. Daher werden solche Masken vor allem in auf stark frequentierten Orten und Räumlichkeiten eingesetzt. Neben dem Tragen einer Maske für die eigene Sicherheit ist auch das richtige Anziehen und das richtige Ausziehen einer Maske für die eigene Gesundheit von entscheidender Bedeutung.

Das Anlegen der Maske

Der erste Schritt beim Aufsetzen einer Maske sollte stets das Händewaschen sein. Vor dem Aufsetzen der Maske sollte daher die Hände mit Seife oder mittels einen Desinfektionsmittels gereinigt werden. Hierdurch verhindert der Anwender, dass beispielsweise Viren über seine Finger an die Innenseite seiner Maske gelangen können. Die Maske sollte hierbei nur an den elastischen Bändern angefasst werden. Weiterhin sollte beim Aufsetzen der Maske kontrolliert werden, ob die Maske auch eng anliegt. Darüber hinaus sollte der Nasenbügel der Maske eingedrückt werden. Nur durch einen sicheren Sitz der Maske ist ein vollumfänglicher Schutz des Trägers der Maske gewährleistet. Am Ende sollte der Mundnasenschutz so gut anliegen und fixiert sein, dass der Träger den Sitz der Maske nicht mehr später korrigieren muss. Die Maske sollte daher auch bei Bewegungen des Kopfes nicht mehr verrutschen. Während des Tragens der Maske sollte die Maske nicht mehr angefasst werden. Ansonsten können Keime von der Maske in die Hände gelangen.

Das Abziehen der Maske 

Den Mundschutz sollte sofort gewechselt werden, wenn er feucht geworden ist. Sobald die Maske nämlich feucht geworden ist, ist der Schutz der Maske nur noch eingeschränkt gegeben. Auch beim Abziehen der Maske gibt es einige Punkte zu beachten. Zunächst sollte die Maske wiederum nur an den elastischen Bändern angefasst werden. Anschließend sollte die Maske im besten Fall in einen luftdichten Behälter gelegt werden, bis sie schließlich gewaschen wird. Weiterhin sollte man sich unbedingt die Hände waschen, da auch die Träger der Maske von Viren befallen sein können. Sollte die Maske waschmaschinengeeignet sein, sollte sie bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Weiterhin kann eine Maske auch in einem Topf mit Wasser ausgekocht werden. Schließlich kann eine Maske zum Reinigen auch circa 30 Minuten bei 70 Grad in den Backofen gelegt werden. Bevor die Maske jedoch wieder getragen werden kann, muss sie in jedem Fall trocken sein.